Ohne Filter
Ein großer Haufen Scheiße enthält genügend Dünger für einige Quadratmeter voller wunderhübscher Gänseblümchen.
Raus aus dem Kokon, rein in die arschkalte Welt.
Das Internet nach einerm Klingelschild durchstöbern.
Lese dieses und jenes.
Denke dies und das.
Will nirgendwo hin und überall sein.
Grönemeyer singt “Bleibt alles anders”. Stellt sich die Frage, wie es denn war. Was anders bedeutet.
Alles ist Text.
Jeder Gedanke ist nur so wichtig, wie wir selbst ihn machen.
Wahrnehmen heißt bewerten. Immer ist irgendetwas dazwischen. Ein Filter. Eine Brille.
Gegenübertragung 2.0
An Ode to Pain.
Ich sitze in meiner eigenen Zukunft und philosophiere über Reunions.
Die Eierschalen gibts nicht mehr.
Sie haben mich sehr gut ernährt.
Mein Knochengerüst gestärkt.
Ich hab Euch etwas mitgebracht
In meinem Bauch lauert die Nacht
Narratives ADS.
Wen können, wollen, müssen
Wir auf die Bollen küssen?
Weinanfall, Magenkrampf, Kopfweh.
Hans Dampf, anstoßen –> kaputter Zeh.
Selbst der kleinste Stein im Schuh.
Beendet Deinen Marathon im Nu.
Das Gnu hat´s gut.
Es heißt nicht Knut.
Das Bein abgenommen, Du hast viel geraucht
Du hättest es noch so dringend gebraucht
Und weil man auf einem nicht stehen kann
Ist nun das zweite auch noch dran.
Der Anblick der Sterne kann heilen.
Der Schlosser ist gerne am Feilen.
Der Bienenstock juckt unterm Rock.
Ein Bart ist ein Bart ist ein Bart.
Ein Dreitagebart ist halt keiner.
“Stefan Schröder beschließt den Abschied vom echten Satzbau.” Morgen Titelstory im Feuilleton.
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Und seien Sie auch das nächste Mal wieder dabei, wenn´s an dieser Stelle heißt: “Ohne Filter”.
