Wulffen

So schnell entstehen neue Worte. Habe heute bei Günther Jauch erfahren, dass “wulffen” dreierlei bedeuten kann:

1. Jemandem den Anrufbeantworter sinnlos vollquatschen
2. Dinge einfach einstecken, ohne zu bezahlen
3. Nicht ganz lügen und nicht ganz die Wahrheit sagen, sich irgendwie durchmogeln.

Ich kommentiere das nicht weiter, denn ich bin keiner dieser Spießbürger, die ihr Haus schwarz hochziehen, sich “Steuertipps 2012″ kaufen, wie bekloppt Tannenbäume spritzen, beim Dschungelcamp mitfiebern oder das Büffet einer Feier plündern, auf der sie nicht eingeladen waren, sich dann aber über die verkommene Moral unserer Gesellschaft beschweren. Da muss ich tatsächlich an Jesus denken, diese Story mit dem ersten Stein.

Ich habe mir vorgenommen, weiter vor meiner eigenen Tür zu kehren (da kenne ich wenigstens Grundstück und Besen), weiter viel nachzudenken und noch mehr von Hagen Rether zu sehen und zu hören. Klingt komisch, mache ich aber.

P.S.: “Hartzen”, “Wulffen”,…: Wofür könnte “Eiten” stehen, wenn es ein Verb wäre?